Shanna Ferrigno Interview 2017

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Shanna Ferrigno, geboren im Juni 1981, ist eine ausgesprochen fröhliche und kommunikative Fitnessfanatikerin, Geschäftsfrau, Tochter und Freundin. Bereits in jungen Jahren war sie als Produzentin in einer Tochterfirma der weltbekannten Filmstudios tätig. Als Jugendliche hatte sie – im Gegensatz zu ihrem Vater Lou – mit Gewichtsproblemen zu kämpfen. Erst nach und nach begriff sie, was ihr Körper und vor allem ihr Geist benötigt. 

Diesmal ist mir etwas wirklich Tolles gelungen!

Ich predige ja bei beinahe jedem Interview beziehungsweise Beitrag, dass ich mich stets darum bemühe, interessante Artikel und Texte zu veröffentlichen. Dabei halte ich die Augen und Ohren offen.

Amazon hat mir beim Kauf eines Fitnessartikels ein Buch namens ‚The Reset Plan’* vorgeschlagen. Normalerweise beachte ich diese Vorschläge nicht. In diesem Fall aber habe ich auf den Link geklickt. Die Autorin war beziehungsweise ist Shanna Ferrigno. Als Fan des Kraftsports kam mir der Nachname natürlich bekannt vor – wer bitte kennt diese Bodybuilding-Legende nicht? Ich habe dann recherchiert und tatsächlich: sie ist es. Allerdings bedeutet das in meinen Augen nicht viel bis gar nichts. Jeder ist sein eigener Mensch, Titel, Namen und Bekanntheit sind meist nicht besonders aussagekräftig.

Mit dem Gedanken, etwas über Sport schreiben zu wollen, habe ich mich dazu entschlossen, Shanna Ferrigno einfach per E-Mail zu kontaktieren. Ehrlicherweise habe ich die Hoffnung, dass mir, dem Betreiber einer Microseite, ein Ferrigno-Familienmitglied antwortet, quasi mit Absenden der E-Mail aufgegeben. Umso erfreuter war ich, als tatsächlich eine Antwort von Shanna eintrudelte. Durch unzählige Nachrichten per E-Mail und im Facebook-Messenger ist ein recht umfangreiches Interview entstanden, welches ich euch nicht weiter vorenthalten möchte.

Ich will nur noch erwähnen, dass ich parallel dazu eine Buchrezension zu Shanna Ferrignos ‚The Reset Plan’* verfasst habe.

 

 

 

 

Zuallererst, könntest du dich vielleicht kurz vorstellen?

Mein Name ist Shanna Ferrigno und ich bin eine Tochter, eine gute Freundin, eine Autorin, der CEO von Ferrigno FIT und Lifestyle-FITamentalistin. Schön, dich kennenzulernen!

Wie oft stemmst du Gewichte beziehungsweise wie sieht deine Trainingsroutine aus? Bevorzugst du das Joggen, das Boxen, das Radfahren, das stemmen schwerer Gewichte oder andere Sportarten?

Ich habe empfindliche Knie und musste mich bereits unzähligen Operationen unterziehen. Obwohl ich das Boxen liebe, war ich in letzter Zeit gezwungen, Aktivitäten mit geringer Kniebelastung den Vorrang zu gewähren. Ich schwimme, fahre mit dem Fahrrad und mache in meinem Fitnessstudio HIIT-Übungen mit Gewichten. Ich habe jahrelang Yoga gemacht. Mir ist aufgefallen, dass diese Sportart den entgegengesetzten Effekt auf mich hat als er es auf die meisten anderen Leute hat, da ich ein Kopf-Mensch bin und ständig an Verschiedenes gleichzeitig denke. Beim Boxen kann beziehungsweise konnte ich immer viel besser abschalten und mich voll auf das Training selbst und nicht auf mich konzentrieren. Es ist schnelllebig wie ich und ich liebe es. Boxen ist ein schneller Sport, genauso wie ich. Ich LIEBE ihn, daher hoffe ich, ihn bald wieder ohne Probleme ausüben zu können.

Das tut mir wirklich leid für dich. Was ist denn mit deinen Knien passiert, wenn du mir erlaubst, hier nachzuhaken?

Mit 14 Jahren verletzte ich mich bei einem Volleyball-Turnier das Knie. Die Ärzte stellten später fest, ich mir das Kreuzband gerissen hatte. Danach folgte ein 8-wöchige Genesungsprozess und gleichsam der Beginn all meiner Knieprobleme. Schnell musste ich mich mit der Gewissheit abfinden, dass das Volleyball für mich in nächster Zeit tabu sein wird. Weiters musste ich mich darauf fokussieren, mehr knieschonende Aktivitäten zu unternehmen, um mein geschwächtes Knie wiederaufzubauen. Sportarten wie Schwimmen und Radfahren sind die wohl knieschonendsten Möglichkeiten, ein ramponiertest Knie zu stärken. Meiner Meinung nach, gibt es keine Entschuldigung dafür, nach einer Verletzung nicht aktiv zu bleiben. Das Wichtigste ist, sich einzugestehen, dass man sich anpassen muss, aber so ist das Leben…
Die meisten Menschen kümmern sich nach einer Verletzung nicht ausreichend beziehungsweise nicht schnell genug um eine adäquate Rehabilitation. In meinen Augen ist SEHR WICHTIG, umgehend mit der Rehabilitation zu beginnen.

Welche Fitnessgeräte hast du in deinem Studio?

Ich habe ein TRX-Band, Gewichte, eine ‚Smith Machine’, einen Bosu-Ball und so weiter. Wegen meines beschädigten Knies, ziehe ich die Beinpresse und die Beinstreckmaschine vor, da ich nicht in die Hocke gehen beziehungsweise nicht hocken kann. Mein Favorit ist die Kabelmaschine, weil ich damit so viele verschiedene Übungen machen kann.

Wie sieht ein normaler Tag in deinem Leben aus?

Seitdem mein Buch ‚The Reset Plan’* erschienen ist, plane ich meine Tage rund um das Signieren von Büchern und das Halten von Seminaren. Wenn der Terminkalender an einem Tag besonders voll ist, setze ich meine Workouts früher an. Ich tue dies, weil, wenn ich es nicht tue, kann es leicht sein, dass ich sie nicht mache. Ich sage mir selbst und den Menschen um mich herum immer wieder, dass es genauso wichtig ist, Termine mit sich selbst zu vereinbaren, wie mit jedem anderen. So starte ich meinen Tag mit guter Laune und einem ordentlichen Endorphin-Kick, der durch meine Workouts erfolgt. Jeder um mich herum ist dankbar dafür! HA!

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Gibt es Momente, wo du am Liebsten auf den Sport und die gesunde Ernährung pfeifen würdest?
Überhaupt, nachdem du als Kind, wie im Buch ‚The Reset Plan“ beschrieben, mit Gewichtsproblemen zu kämpfen hattest?
Apropos Gewichtsprobleme: Hast du noch das Gefühl, dich stetig gegen eine Gewichtszunahme wehren zu müssen?

Zu Beginn meines Buches und im gesamten Verlauf des ‚Reset Plans‘ kann man sehr gut nachlesen, dass es immer wieder Tage gab, an denen ich mich nicht um mein Gewicht kümmere. Mit Hilfe von ‚The Reset Plan’ konnte ich mich selbst ‚zurücksetzen’, weshalb ich weiß, dass dieser Plan super funktioniert.

Warum hast du dich entschieden ‚The Reset Plan’ zu schreiben?

Mich ärgerten all meine und jene Ausreden meiner Kundinnen und Kunden. Ich war nie eine und bin nach wie vor keine Person, die sich verstellen kann. Ich bin weder gefaked noch oberflächlich – ich bevorzuge stets den direkten und ehrlichen Weg. Das ist auch, was ich versuche zu vermitteln: die Wahrheit schmerzt oft, bring einen aber immer weiter als Lügen.  Ich bin der Meinung, dass du nur so FIT wie deine eigenen Geheimnisse bist. Du bist nicht übergewichtig, weil du gerne isst und du bist auch kein Alkoholiker, weil du gerne trinkst.

Man muss sich seinen Problemen stellen, um zu sein, wer man ist. Als ich diese Prinzipien bei meinen Kundinnen und Kunden angewandt habe, bemerkte ich rasch, dass dieser Ansatz zu einer WIRKLICH hohen Erfolgsrate führte. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, ein Buch zu schreiben, damit auch andere daran teilhaben können.

In ‚The Reset Plan’ sind Körperwaagen verboten. Wie erklärst du es dir, dass so viele Menschen nur auf die Zahlen achten und das Auge für das Offensichtliche verlieren: den Körper? Glaubst du, dass Körperwaagen prinzipiell aus jedem Haushalt verbannt werden sollten?

Nahrung beziehungsweise das Essen kann eine Sucht sein und die Industrie nutzt dies auch aus – die Lebensmittelindustrie in den USA erwirtschaftet jedes Jahr über 6 Milliarden US-Dollar. Ich bin davon überzeugt, dass Zahlen und/oder Diät-Hypes nutzlos und nicht beständig sind, da diese selbst auch zu einer Sucht führen können.
Man sollte sich darauf konzentrieren, wie man sich fühlt, was man ändern möchte und welches Endziel man hat. Skalen (auf der Körperwaage) geben dir genau so viel wie ein Spielautomat. Ein kurzzeitiger Glücksmoment, welchen jedoch meist triste Augenblicke folgen. Ich bin davon überzeugt, dass große Ziele mit mehreren kleineren Zielen viel besser erreicht werden können. Schnapp dir also eine Jeans, in die du am Ende passen möchtest und erfreue dich an jedem Zentimeter weniger, der dich zu diesem Ziel führt!

In den oberen Antworten hast du immer wieder das Wort „FIT“ hervorgehoben und eingangs erwähnt, dass du eine FITamentalistin bist. Was bedeuten diese Buchstaben für dich persönlich?

F.I.T. steht für Focus. Invest. Take Action, sprich fokussiere dich, investiere und tu es in allen Lebensbereichen. Zu diesen ‚Leit-Buchstaben’ habe ich in meinem Buch noch mehr geschrieben.

Warum denkst du, dass es für viele Menschen so schwer ist, gesund zu leben, Gemüse und Selbstgekochtes zu essen? Ist es die Faulheit oder ist es der (gute?) Geschmack ungesunder Speisen und Getränke?

Meiner Meinung nach sind wir (fast) alle überarbeitet, wodurch unsere Gewohnheiten und Ansprüche sehr minimalistisch geworden sind. Die Lebensmittelindustrie ist darauf ausgelegt, uns fett zu machen und uns das Gefühl zu geben, dass wir eine sofortige Befriedigung „verdienen“. In allem steckt Zucker. In meinen Augen sind das die ‚neuen Zigaretten’. Sie – die schnelle Befriedigung – macht süchtig, macht Lust auf mehr und führt oft zu Übergewicht. Die Chemikalien in unserer Nahrung sind so konzipiert, dass sie uns Lust auf mehr machen und unsere Stimmungen und unser angebliches Wohlbefinden beeinflussen beziehungsweise fördern. Es tötet uns aber! Ich gebe dem System die Schuld für all den Mist und den Zucker, den es in unsere Nahrung steckt und die Milliarden von US-Dollar, welches es ausgibt, um sich zu vermarkten.

Isst du Süßigkeiten oder trinkst du ab und an auch mal eine Limonade oder trinkst du ausschließlich Wasser und Tee und ernährst dich nur von Salaten mit Hühnerstreifen?

Es geht um Balance! Ich liebe Brot, aber ich muss die Zufuhr zügeln, wenn ich nicht wieder zunehmen will. Ich beschränke das, was ich esse, auf weniger als 5 Zutaten pro Mahlzeit. Ich liebe Cheetos, aber ich werde nie wieder einen ganzen Beutel auf einmal essen. Es steckt ausschließlich Mist in dieser Knabberei, wenn ich mich aber danach sehne, dann werde ich auch welche essen. Wenn ich einen Burger essen möchte, dann bestelle ich statt Pommes lieber einen frischen Salat dazu. Es geht um Geben und Nehmen und nicht um Nachgiebigkeit. Es ist wirklich einfach, aber die Gesellschaft macht es uns nicht leicht, auf unseren eigenen Körper und seine Instinkte zu hören.

Was schlägst du als Alternative zu Fertiggerichten vor, wenn man mal wirklich nicht viel Zeit hat?

Man hat immer Zeit und nie keine Zeit. Man muss sich einfach die Zeit nehmen. Wenn es Tage gibt, die anstrengender als sonst sind, gehe ich ins Geschäft, greife zu einem Sack Äpfel, ein, zwei Becher Joghurt und String-Käse [Anmerkung: mit Klick auf den Begriff gelangst du zu einem Foto, falls du nicht weißt, was das ist]. So sorge ich dafür, dass das Frustessen oder Stressessen gesund ist und bleibt. Obwohl es mittlerweile gesündere Arten von Fast-Food gibt, sind sie immer noch voll mit Konservierungsstoffen und Natrium.

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Im Buch fand ich folgendes Zitat: „Ich verfluchte den Grünkohl, wollte allen fettarmen Nahrungsmitteln ins Gesicht schlagen und wollte beide Mittelfinger in jede Art von Quinoa stecken, welche es wagte, auch nur in die Nähe meines Tellers zu kommen.“ Ist das einer der Gründe, warum du gegen strenge Ernährungspläne mit vielen Verboten bist?

Es ist nicht unbedingt natürlich, Nahrungsverbote einhalten zu müssen, überhaupt, weil jeder einen anderen Geschmack hat. Ich mag keinen Grünkohl, esse aber gern anderes Grünzeug wie zum Beispiel Brokkoli. Als mein Vater Bodybuilder war, musste er sich gesund ernähren und ich habe mich darüber geärgert, dass ich mich nicht auch gesund ernährt habe. Erst als ich herausfand, welchen Einfluss Lebensmittel auf meine Empfindungen haben, gelang es mir endlich, mich entsprechend zu ernähren und beinahe problemlos Gewicht zu verlieren.

Achte nicht darauf, welche Konfektionsgröße du trägst. Du musst auf dich und dein Wohlbefinden achten.

Die Aufnahme von Nahrungsmitteln, die maximal 3 Bestandteilen haben, geben mir das Gefühl, wie ein Rockstar durch den Tag schreiten zu können. Meines Erachtens nach, ist es wichtig, sich durch natürliche Nahrungsmitteln zu ernähren und auf den Körper zu hören, wie viel er konsumieren möchte. So kann man viel mehr natürliche Lebensmittel konsumieren und zeitgleich verliert man auch leichter Gewicht.

Ich bin voll und ganz bei dir! Ernährst du dich ‚normal’, vegetarisch, vegan oder auf eine andere Weise?

Ich esse alles. Wenn sich mein Körper nach Proteinen sehnt, führe ich ihm Proteinquellen zu. Ich genieße es wirklich, im Umgang mit Gemüse, kreative Wege zu gehen und nicht in jeder Mahlzeit Fleisch zu verarbeiten. Je mehr Gemüse man isst, desto niedriger sind die Kalorien und der Kohlenhydrat-Anteil. Das führt dazu, dass du viel mehr auf deinen Teller geben und folglich essen kannst.

Was ist mit der Wasserzufuhr? Könntest du vielleicht die Vorteile des ausreichenden Trinkens von 3-4 Litern Wasser pro Tag nennen? Was hältst du von Kaffee, Energy-Drinks (ohne Zucker) und sogenannten Diät-Getränken?

Wasser ist wichtig, um alle Giftstoffe aus unserem Körper zu spülen. Es ist auch wohltuend zur Haut. Wenn man genug trinkt, bekommt man auch nicht so schnell Hunger. Ich trinke mehr Tee als Kaffee, weil Kaffee dehydriert. Ich würde sagen, eine oder zwei Tassen Kaffee am Tag sind in Ordnung, weil er natürlich ist. Stelle einfach sicher, dass du nach jeder Tasse Kaffee genug Wasser trinkst und mit Zucker und Sahne sparsam umgehst. Energy-Drinks gehören nicht in den Körper, sondern ausschließlich in den MÜLL!

Diät-Sodas sind genau Scheiße wie Energy-Drinks! Ich rate jedem dazu, lieber ein Glas gezuckerte Limonade zu trinken als zehn Diät-Getränke. Diese werden mit Chemikalien angereichert, die unser Körper nicht verarbeiten kann und uns vorgaukeln, einen Zuckereffekt zu erleben. Infolgedessen verspüren wir das verlangen, noch mehr solcher Chemiebomben trinken zu wollen. Chemikalien sind einfach schrecklich!

Daher: wenn du Lust auf eine Limonade hast, dann bediene dich lieber eines natürlichen Sirups und strecke diesen mit Soda- oder Mineralwasser. Du wirst es mir später danken!

Welche Nahrungsergänzungsmittel würdest du wählen, wenn du nur eines kaufen würdest/könntest?

Ich bin überzeugt von der Supplement-Linie Previnex*. Diese achtet auf QUALITÄT. Klick dich einfach mal durch. Mir und meinen Knien haben die Supplemente zur Gelenkstärkung sehr geholfen.

Die Nährstoffe scheinen tatsächlich qualitativ hochwertig zu sein. Versendet Previnex die Produkte auch nach Europa?

 Yes, Sir!

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Welche Art von Kundinnen und Kunden betreust du in der Regel?

Ich habe mit Kundinnen und Kunden jeden Alters zu tun. Mit Mädchen, die 14 Jahre alt sind und an Bulimie leiden, aber auch mit bis zu 90 Jahre alten Männern, die an ihrer Balance arbeiten wollen. Ich habe auch Athletinnen und Athleten und Prominente trainiert. ‚The Reset Plan’* funktioniert(e) bei allen. In meinem Buch geht es nicht nur darum, Gewicht zu verlieren – es geht auch darum, sich selbst zu lieben und einen Weg zu finden, der am besten funktioniert, um ein erfülltes und nachhaltiges Leben führen zu können.

Was ist deiner Meinung nach der perfekte Körper? Was verstehst du unter Übergewicht?

Wer sich selbst liebt, so wie er ist, hat meiner Meinung nach einen perfekten Körper – egal welche Konfektionsgröße er beziehungsweise sie trägt. Unter Übergewicht leidet, wer sich aufgrund seines Gewichts lediglich auf Aktivitäten beschränken kann, die eigentlich zur täglichen Routine gehören. Wenn das Hinuntergehen der Straße zur Schnappatmung führt, gibt es ein Problem, welches resettet/zurückgesetzt werden muss. Unser Herz hört nie auf zu schlagen, bis zu jenem Tag, an dem wir sterben. Deshalb ist es so ausgesprochen wichtig, es nicht zu sehr zu beanspruchen, da es ansonsten früher aufhört zu schlagen, als nötig.

Ich persönlich fühle mich am Sexiesten, wenn ich das Fitnessstudio nach einem Workout verlasse. Ich liebe es, Muskeln an meinem Körper zu haben und fühle mich nach einem erfolgreichen Training irgendwie komplett beziehungsweise vollendet, wenn du verstehst, was ich meine.

Ich glaube, dass jeder Mensch, der regelmäßig Gewichte hebt oder regelmäßig Sport treibt, weiß, was du damit meinst.

Gibt es irgendein Buch/ einen Song/ einen Film/ eine Person, welches/welcher/welche dich inspiriert?

Mein Vater [Anmerkung: Lou Ferrigno] ist zu 80% schwerhörig und ein unglaublicher Vater, Ehemann, Sportler und Mann. Er inspiriert mich. Meine Mutter inspiriert mich auch, denn egal wie schwer ich als Kind war, sie sagte mir immer, dass ich schön sei. Sie hat mich nie hängen gelassen. Sie hat mich immer dazu ermutigt, mein Bestes zu geben. Ich bin so unendlich dankbar für diese beiden Menschen.

Hast du Tipps, wie Leute, die dein Buch nicht lesen, anfangen können ihr Wohlfühlgewicht zu finden?

Beginne damit, ein ungesundes Lebensmittel oder eine negative Angewohnheit aus deiner üblichen Ernährung beziehungsweise Routine zu streichen. Versuche, dies zumindest zwei Wochen durchzuhalten. Außerdem rate ich dir, sich, sofern du körperlich dazu in der Lage bist, dich viel an der frischen Luft zu bewegen. Solltest du keine Zeit haben – besser gesagt keine Lust haben, dir Zeit zu nehmen – um ins Fitnessstudio zu gehen, geh’ zumindest Spazieren. Denke stets Tag für Tag und sei realistisch, was deine Ziele betrifft.

Zum Abschluss würde ich noch gerne wissen – auch wenn es mit dem Interview selbst nicht viel zu tun hat – ob du ein Serienjunkie bist? Wenn ja: bist du eher wie ein Binge-Watcherin – schaust du also so viele Folgen auf einmal, wie nur möglich – oder bist du beim Schauen von Serien genauso diszipliniert wie im Sport und in deiner Ernährung?

Ich schaue fast alles. Immer, wenn ich Cardio-Training mache, schaue ich mir irgendwelche Shows oder Serien an. So langweile ich mich nicht, schaue etwas, was mir gefällt und tue gleichzeitig etwas für meinen Körper. Ich schaffe es mittlerweile kaum, meine Lieblingssendungen zu sehen, ohne nebenbei Rad zu fahren. Es lässt die Zeit einfach viel schneller vergehen und es motiviert mich, an Tagen, an denen ich vielleicht nicht unbedingt in der Stimmung bin, einen Ausdauersport zu machen. Aktuell begleitet mich Stranger Things 2 beim Cardio-Training.

Wie gesagt, schaue ich fast alles, was es so gibt – außer Walking Dead*. Ich bin absolut kein Zombie-Fan. 😉

Liebe Shanna, im Namen von katawan möchte ich mich sehr herzlich dafür bedanken, dass du dir die Zeit genommen hast, über dich, deine Familie und dein Buch zu schreiben. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg, Gesundheit und Fokus!

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