Nagelpilz

Nagelpilz Füße mit echtem Pilz

Die meisten von uns verbringen viele Stunden damit, ihr Äußeres zu pflegen. Man versucht der Haut genügend Feuchtigkeit zu spenden, dem Haar durch gezielte Pflege ausreichend Glanz zu verleihen, feilt und behandelt in regelmäßigen Abständen die Finger- und Fußnägel und dann das: Nagelpilz! 

In der Fachsprache wird der Nagelpilz tinea unguium oder aber auch  Onychomykose genannt. ‚Onycho’ ist eine griechische Vorsilbe und bezieht sich stets auf den Nagel – siehe Onychoschisis. Der zweite griechische Wortteil ‚mykose’ bedeutet übersetzt ‚Pilz’. 

Der Nagelpilz kann sich sowohl auf den Fingernägeln als auch auf den Fußnägeln ausbreiten. Manche Pilzarten sind ansteckend und daher kann es passieren, dass sich die befallenen Finger- und Fußnägel gegenseitig anstecken bzw. ebenso andere Körperstellen und -regionen infizieren. Nagelpilz ist sehr hartnäckig und bedarf konsequenter Behandlung, um ihn (gänzlich) zu beseitigen. Entgegen der Meinung vieler, ist er nicht zwingend schmerzhaft oder löst Juckreize aus. Und darin liegt auch die Gefahr: er bleibt oft zu lange unbemerkt.

Wer ist vom Nagelpilz betroffen?

Im mitteleuropäischen Raum hat im Schnitt jede fünfte Person zumindest einmal in ihrem Leben mit einer Form der Nagelpilzerkrankung zu tun. Überwiegend sind dies Personen im Erwachsenenalter. In den letzten Jahren ist aber auch die Zahl an Nagelpilz leidenden Kinder gestiegen.

Im Vergleich zu Frauen, leiden Männer häufiger an Nagelpilzerkrankungen. Dies deshalb, weil sich Männer tendenziell weniger an die hygienischen Gepflogenheiten halten. Eine direkte Risikogruppe sind vor allem übergewichtige Typ-2 DiabetikerInnen.

Davon unabhängig, tragen Personen ab 60 Jahren das doppelte Risiko, sich einen Nagelpilz einzufangen. Bei Menschen über 70 Jahren verdoppelt sich das Risiko erneut. Die Risikoerhöhung ergibt sich zum einen daraus, dass im fortgeschrittenen Alter das Nagelwachstum verlangsamt und zum anderen aus Gründen der Durchblutungsstörungen, welche wiederum das Nagelwachstum beeinflussen.

Außerdem zählen Raucher und Menschen, die an Hyperhidrosis (= übermäßiges Schwitzen) leiden, ebenfalls zur Risikogruppe.

Prinzipiell sind vermehrt Personen von einem Nagelpilzbefall betroffen, die ein geschwächtes Immunsystem haben.

Wie bekommt man Nagelpilz?

Gerade zu enge Schuhe und das feuchtwarme Klima darin, liegt dem Nagelpilz ganz besonders. Hier fühlt er sich wohl und breitet sich teilweise rasend schnell aus. Betroffen sind überwiegend die Zehennägel, davon meist zuerst der große Zehennagel. Warum das so ist, erfährst du bei der Frag „Wie vermeidet man eine Nagelpilzinfektion?„. 

Nagelpilz feuchtwarme Umgebung Sportschuhe

Die Onychomykose entsteht meist auf und unter verletzten und beschädigten Fuß- oder Fingernägeln. Dabei reichen bereits minimal eingerissene bzw. brüchige Nägel. Die Erreger können sich ihren Weg aber auch durch ein verletztes Nagelhäutchen bahnen.

Wie bereits erwähnt, betrifft es meist ältere Menschen, nicht zuletzt aufgrund ihres schwächeren Immunsystems.

Unabhängig vom Alter, wird eine Infektion durch die Erreger häufig durch falsches Schuhwerk, durch mangelnde Hygiene, durch Erbkrankheiten oder durch eine generelle Überbelastung der Finger- und Fußnägel begünstigt.
So wird der Schutzschild des Nagels durchbrochen und Erreger können eindringen. In weiterer Folge kann der Erreger ‚weiterwandern’ und die restlichen Nägel befallen.

Vorsicht ist innerhalb der Familie geboten, denn Nagelpilz kann unter Umständen hochansteckend sein. Mit der Zeit kann der Pilz an den Zehen- und Fingernägeln zunehmend Schmerzen bereiten.

Hier findest du zwar sehr viele Informationen zum Thema Nagelpilz, allerdings können nicht alle Aspekte abgedeckt werden. Solltest du dich näher mit diesem Thema befassen wollen, kann ich dir das über 200-seitige Buch Neue Energie ohne Candida.

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Welche Erreger von Nagelpilz gibt es?

Die drei Erreger von Nagelpilz sind:

  • Fadenpilz (dermatophyten oder trichophyton rubrum): Sie ernähren sich von Kohlenhydraten und Keratin.
  • Schimmelpilz (scopulariopsis brevicaulis)
  • Hefepilz (candida)

Unter diesen Erregern sind es in 7 von 10 Fällen die ‚Dermatophyten’, die den Nagelpilz verursachen.

Wie erkennt man Nagelpilz?

Gesunde Nägel sehen rosa aus und glänzen leicht. Sie haben auch eine gleichmäßige Oberfläche und eine dicke von 1 – 2mm.

Der Nagelpilz kann sich in verschiedenen Ausformungen und Farben zeigen. Zum einen kann sich die Nagelplatte milchig-weiß, gelb oder gelb-braun verfärben. Außerdem kann sich auch die Struktur des Nagels verändern, indem er erheblich dicker oder spröder wird bzw. sich verformt.

Durch die Verdickung und Verformung des Finger- oder Fußnagels, kann es passieren, dass der Nagel regelrecht zerbröckelt oder gar abfällt. Das und das meist entzündete Haut rings um den Nagel kann oft sehr schmerzhaft sein. Daher ist es wichtig, bei bemerkten Unregelmäßigkeiten am und im Nagel eine Fachärztin zurate zu ziehen. Bleiben solche Zehen- und Fingernägel unbehandelt, können Entzündungen und Ekzembildungen des und am umliegenden Gewebe bzw. Gewebes folgen.

Die äußerliche Veränderung des Finger- oder Fußnagels beschränkt sich aber meist nur auf die Nagelplatte selbst. Typisch sind weiters ‚subunguale Keratosen’, was nichts anderes als ‚Verhornungen unter dem Nagel’ bedeutet.

In der Regel ist Nagelpilz als solcher eher ästhetisch störend als gesundheitlich gefährdend.

Welche Arten von Nagelpilz sind die häufigsten?

Nagelpilz Arten

In 9 von 10 Fällen handelt es sich bei in Mitteleuropa betroffenen Personen um die sogenannte ‚distale subunguale Onychomykose’. ‚Subungual’ bedeutet, wie im Absatz zuvor bereits erläutert, ‚unter dem Nagel’. Die ‚Onychomykose’ ist, wie ebenfalls bereits erwähnt, die griechische Bezeichnung für Nagelpilz. 

Generell kann man jedoch zwischen vier Ausformungen von Nagelpilz unterscheiden:

  1. Weiße Onychomykose: Diese Form des Nagelpilzes sieht so ähnlich aus, wie die unbedenklichen weißen Flecken auf den Nägeln, jedoch meist großflächiger und milchiger. Diese Art des Pilzbefalls ist relativ selten.
  2. Dystrophische Onychomykose: Frei übersetzt bedeutet ‚dystrophisch’ einfach ‚fehlgewachsen’. Diese Form des Nagelpilzes befällt die gesamte Nagelplatte, so, dass diese sowohl am Nagelrand als auch bei der Nagelwurzel und auch in der Mitte stark befallen ist.
  3. Proximale subunguale Onychomykose: ‚Proximal’ bedeutet in diesem Zusammenhang ‚der Nagelwurzel am nächsten’. Diese Form des Nagelpilzes befällt, wie bereits beschrieben, die Stelle des Nagels, wo sich der Nagel selbst bildet – die Nagelwurzel bzw. Nagelmatrix.
  4. Distolateral subunguale Onychomykose: Diese Ausformung hat den Ursprung ihres Pilzbefalls am freien Rand (Nagelspitze) des Nagels und breitet sich in weiterer Folge immer weiter und unter der Nagelplatte aus.

In beinahe ¾ der Fälle handelt es sich um die distolaterale subunguale Onychomykose. Der Nagel kann sich hierbei milchig-weiß, gelb, bräunlich-gelb oder schwarz verfärben.
Die drei anderen Formen des Nagelpilzes sind verhältnismäßig selten. Die dystrophische Onychomykose ist sehr selten und ist in den meisten Fällen die Nachwirkung von (den übrigen drei) vorangegangenen unbehandelten Nagelpilzen.

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Kann sich Nagelpilz auf die Haut übertragen?

Bestimmte Arten des Nagelpilzes bzw. deren Erreger können nicht nur deiner Finger- und Fußnägel befallen, sondern auch andere Körperzonen.

Solltest du unter Nagelpilz an den Fußnägeln leiden, ist es ratsam, dir, bevor du dir deine Unterwäsche anziehst, zuallererst Socken anzuziehen. Dadurch vermeidest du den sogenannten Fahrstuhleffekt, wobei die Erreger des Nagelpilzes vom Fuß, mit ‚Hilfe’ der Unterhose über den ganzen Fuß und den Intimbereich verteilt werden.

Behandlung von und Mittel gegen Nagelpilz

Der Besuch bei der Hautärztin

Solltest du punktuell eine leichte Nagelveränderung feststellen, kannst du zunächst versuchen, entsprechende frei zugängliche Mittel wie Tinkturen, Salben, Cremen und Lösungen zur Behandlung heranzuziehen. Weiters bieten sich entsprechende Hausmittel an. Es ist aber immer ratsamer, umgehend eine Fachärztin aufzusuchen.

Die Mittel gegen Nagelpilz wirken im Wesentlichen auf zwei verschiedene Arten: Entweder abtötend oder hemmend. Sogenannte fungizide Wirkstoffe wirken pilzabtötend. Fungistatisch entfaltet sich ein Wirkstoff, wenn er die weitere Ausbreitung des Pilzes hemmt, bestenfalls stoppt.

Für gewöhnlich ist Nagelpilz für den Arzt bzw. die Ärztin mit bloßen Auge diagnostizierbar. Dennoch werden regelmäßig Proben entnommen, um eine sichere Diagnose und Therapiemöglichkeit zu stellen bzw. bieten zu können. In einem ersten Schritt wird die Ärztin für gewöhnlich die betroffenen Nägel mit einer Alkohollösung behandeln und abstehende Nagelfragmente vorsichtig entfernen.

Die Therapie der von Pilz befallenen Nägel erfolgt durch sogenannte Antimykotika (= Mittel gegen Pilzerreger) entweder lokal von außen (topisch) – direkt am Nagel – oder innerlich (systemisch), durch orale Einnahme entsprechender Tabletten und Kapseln. Gegebenenfalls empfiehlt die Fachärztin eine (nicht ganz günstige) Laserbehandlung.

Die Behandlung mit Lacken und Ölen gegen Nagelpilz

Für die lokale Behandlung werden in der Regel Tinkturen, Lacke oder Öle verwendet. Diese Vorgehensweise ist üblich, sofern und solange die Nagelwurzel (auch Nagelmatrix genannt) noch nicht befallen ist. Sollte diese bereits angegriffen sein, wirkt oftmals nur mehr eine systemische Behandlung oder jene durch Laser.

Je nach Nagelöl oder Lack, müssen die Nägel vor der Behandlung entsprechend präpariert werden. Damit das Mittel wirken kann, muss der betroffene Nagel bzw. die gesamte Nagelplatte zunächst mit einer passenden Nagelfeile angerauht werden. Dabei solltest du drei Dinge dringend beachten:

1. Verwende eine feinkörnige Feile bzw. eine Keramikfeile, um die Struktur des Nagels nicht unnötigerweise noch mehr zu schädigen.

2. Verwende Feilen, die nur für den einmaligen Gebrauch produziert werden. Durch eine neuerliche Verwendung der selben Feile würdest du eine neuerliche Infektion riskieren.

3. Pass‘ auf, dass der Nagelabrieb nicht einfach auf den Boden fällt, da er gegebenenfalls hochinfektiös ist!

Andere Mittel, wie zum Beispiel Cremes gegen Nagelpilz wiederum, können ohne weitere Vorbehandlung aufgetragen werden.
Bei den Nagelcremes solltest du aber darauf achten, sie nur auf verdickten Nägeln zu verwenden. Wendest du sie an zerbrochenen und bröseligen Nägeln an, riskierst du damit eine neuerliche Infektion.

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Die Behandlung mit Tabletten gegen Nagelpilz

Je nach Fortschritt des Nagelpilzes, kann die Behandlung bis zu ein Jahr in Anspruch nehmen. Somit ist viel Geduld gefragt.

Sollte bereits die Nagelmatrix betroffen sein, helfen gewöhnliche Tinkturen und Lacke meist nicht mehr weiter. Dazu ist es in einem ersten Schritt dringend notwendig, eine entsprechende Fachärztin aufzusuchen. Diese verschreibt dir in weiterer Folge (vermutlich) Medikamente zur regelmäßigen oralen Einnahme. Dadurch wird eine Heilung von innen durch Erreichen der Nagelwurzel über die Blutbahn angestrebt.

In der Regel wird der Nagel parallel dazu (weiterhin) mit einem entsprechenden Lack gegen Nagelpilz behandelt.

Die Behandlung mit dem Laser

Die Behandlung mit dem Laser wir dann angestrebt, wenn weder die äußerliche (mit Tinkturen) noch innerliche (mit Tabletten) Behandlung anschlägt. Sie ist sehr kostenintensiv und kann, muss aber nicht, schmerzhaft sein. Sie stellt rasche Erfolge in Aussicht, ob diese aber zuverlässig bei jeder Patientin auftreten, ist fraglich. Die Lasertherapie erfolgt dabei in der Regel parallel zur systemischen und topischen Behandlung ab.

Die Ärztin schleift in der Regel den befallenen Nagel leicht bis mäßig ab und fängt dann mit der Laserbehandlung an. Wie viele Sitzungen notwendig sind, merkt die Behandelnde in der Regel erst nach der 1. oder 2. Behandlung. Die Frequenz und Dauer der Einheiten wird dann mit der Patientin, also dir, besprochen. 

Die Kosten für die Behandlung belaufen sich auf rund 100€ pro Sitzung. Informiere dich vorab darüber, ob deine Krankenkasse die Behandlungskosten übernimmt oder nicht!

Hausmittel gegen Nagel- und Fußpilz

Die tatsächliche von Hausmitteln ist in den allerseltensten Fällen nachgewiesen, überhaupt bei Fußpilz oder Nagelpilz. Dennoch gab, gibt und wird es immer Leute geben, die darauf schwören. Daher sollen hier einige Hausmittel gegen Nagelpilz präsentiert werden, die dir hoffentlich bei der Genesung des Nagels helfen. Somit ist festzuhalten, dass die Verwendung von Hausmitteln ohne vorherige Absprache mit deiner Ärztin eventuell bedeutet, dass du den Heilungsprozess hinauszögerst, dadurch Zeit verlierst und währenddessen riskierst, weitere Körperregionen zu infizieren bzw. andere Menschen aus deiner direkten Umgebung, anzustecken.

Zahnpasta gegen Nagel- und Fußpilz

Manche schwören auf handelsübliche Zahnpasta. Dass Zahnpasta wirksam gegen Pickel hilft, ist vielen bekannt. Ob es aber wirklich gegen Nagelpilz hilft und ob das forcierte Austrocknen eines vermutlich bereits ohnehin schon (stark) spröden Nagels förderlich ist, sei dahin gestellt. Die Wirkung gegen Nagelpilz wird dem Fluorid in der Zahnpasta selbst zugesprochen. Ich verlinke Dir hier eine Zahnpasta von Chicco* mit außergewöhnlichem Apfel/Banane-Geschmack.

Backpulver gegen Fuß- und Nagelpilz

Die Münzsammlerinnen unter euch kennen vielleicht die Wirkung von Essig und Backpulver. Mit dieser Mischung bekommt man nämlich jeden Schmutz von seinen Münzen hinunter – und das innerhalb von wenigen Minuten.

Die gleiche Wirkung erhoffen sich diejenige, die – hier dann nur das – Backpulver selbst auf ihre Nägel auftragen. Man erhofft sich dadurch, die Erreger abzutöten. Ich persönlich rate davon ab, da Backpulver relativ aggressiv wirken kann. Diese Wirkung werden wohl all jene bestätigen können, die bereits, um weißere Zähne zu bekommen, mit Backpulver ihre Zähne geputzt haben. 

Ätherische Öle gegen Fuß- und Nagelpilz

Ätherische Öle, wie zum Beispiel Teebaum Öl*, sind laut der Forscherin Naho Maruyama von der Teikyo University besonders dann gegen Pilze wirksam, wenn sie in Verbindung mit Wärme – so zum Beispiel einem (Fuß-)Bad – einwirken.

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Öle können oft Wunder wirken

Urin gegen Fuß- und Nagelpilz

Viele schwören darauf, kleinere Verletzungen, Entzündungen und eben auch Nagelerkrankungen mit dem eigenen Urin zu behandeln. Die Harnsäure soll dafür sorgen, dass die Erreger abgetötet werden und der Nagel dadurch vom Pilzbefall befreit wird.

Essig gegen Nagel- und Fußpilz

Die Wirkung von Essig bzw. von Essigsäure wird nicht nur zum Reinigen von Oberflächen im Bad verwendet, sondern teilweise auch als Hausmittel gegen Nagelpilz. Er soll desinfizierend wirken und dadurch die Keime und Erreger abtöten.

Babypuder gegen Nagel- und Fußpilz

Babypuder, welches bei Neugeborenen verhindern soll, dass sich Wundstellen bilden, soll dem Nagel die Feuchtigkeit und somit das ideale Klima für die Ausbreitung des Nagelpilzes entziehen.

Babypuder bekommst Du bei allen Drogeriemärkten um rund 1.50€

Ingwer gegen Fuß- und Nagelpilz

Ingwer, eine Pflanze, welche in den letzten Jahren neuerliche Bekanntheit erlangte, regt, wie allgemein bekannt, die Durchblutung an und soll das Immunsystem stärken. Es soll damit von innen wirken und die Pilzinfektion dadurch hemmen bzw. stoppen.

Fazit

Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass sich ein unbehandelter Nagelpilz ausbreiten und deine Nagelstruktur stark beschädigen kann.
Der Pilz kann dazu führen, dass sich deine Nägel verdicken, verfärben und absplittern, was in weiterer Folge natürlich auch Schmerzen verursachen kann. Daher ist es, sobald du eine Veränderung deiner Nägel feststellst, äußerst ratsam eine Dermatologin bzw. einen Dermatologen (Hautärztin bzw. Hautarzt) zu Rate zu ziehen, überhaupt, weil eine Selbstheilung für gewöhnlich nicht eintritt.

Vermeide es, bloßfüßig auf öffentlichen (feuchten) Plätzen zu gehen und Pflege deine Fuß- und Fingernägel regelmäßig.
Sollte es dennoch zu einer Pilzinfektion kommen, stelle sicher, dass deine getragene Wäsche nicht mit jener deiner Familienmitglieder in Kontakt kommt und wasche sie, wenn möglich, bei mindestens 60°C und einem passenden Hygienespüler.

Beim Schuhkauf solltest du zudem auch darauf achten, ein atmungsaktives Schuhwerk auszuwählen. Generell solltest du die Socken auch täglich wechseln und – wenn möglich – solche aus Baumwolle verwenden. Behandle deine Nägel somit pfleglich. Sollte es dennoch passieren, dass es zu Veränderungen kommt, scheue keine Ärztin – sie wird dir auf jeden Fall dabei helfen, den lästigen Nagelpilz zu bekämpfen.

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