Gesichtspflege für den Tag

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In der kurzen Anleitung über die korrekte und empfohlene Gesichtspflege am Abend, bin ich eher darauf eingegangen, wie du mit deiner Gesichtshaut umgehen solltest, damit sie ausreichend gepflegt ist.

Hier, in diesem Beitrag, soll darauf eingegangen werden, was die Gesundheit der Haut fördert und wie man sie tagsüber am besten pflegt.

Diesen ersten Tipp unterschätzen sehr viele. Du solltest deinen Körper täglich mit genügend Trinkwasser versorgen. Trinke bereits am Morgen zumindest ein kleines Glas (250 ml) Leitungswasser – besser wäre gleich ein halber Liter.

Im Laufe des restlichen Tages solltest du mindestens weitere 1,5 Liter Wasser trinken. Vergiss nicht, dass der Körper aus rund 50-70% aus Wasser besteht, deshalb solltest du deine Speicher mit klarem Wasser füllen. Das ist der erste Schritt, um nicht nur deinen ganzen Körper, sondern auch deine Gesichtshaut mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Und nein: Kaffee, Limonaden und andere gezuckerte Getränke wirken nicht gleich wie klares Wasser. Wie wichtig das Trinken ist, habe ich bereits im Bericht über die Ernährung geschildert.

Wasser Leitungswasser Glas auffuellen kueche

Schritt 2: Gesicht reinigen

Für die Gesichtsreinigung kannst du verschiedene Reinigungsprodukte verwenden: Waschgels, Waschcremes, Reinigungsschaum (Mousse) oder Gesichtspeelings. Das Reinigen der Gesichtshaut erfüllt mehrere Zwecke – es entfernt Bakterien, Hautschuppen, Schmutz und Make-up(-Reste).

Je nach Hauttyp, solltest du unterschiedliche Reinigungsprodukte verwenden:

  • Mischhaut und normale Haut: Waschgels, Reinigungsschaum (Mousse) und 1x pro Woche ein Gesichtspeeling. Empfehlenswert scheint das Gesichtspeeling von Arganöl Zauber zu sein.
  • Trockene und empfindliche Haut: Am besten eignet sich ein mildes Reinigungsfluid

Fettige und unreine Haut: Eine spezielle Waschcreme, wie beispielsweise jene von Dr. Hauschka  oder ein Waschgel; 1x pro Woche ein Gesichtspeeling

TIPP:
Das Gesicht niemals mit einer herkömmlichen Seife reinigen! Dadurch zerstört du langfristig den natürlichen pH-Wert und deine Haut wird trocken und empfindlich.

Anwendung der Reinigungsprodukte

Reinigungsschaum (Mousse): trage den Schaum auf und massiere ihn sanft im Gesicht, am Hals und am Dekolleté ein. Anschließend alles mit reinem Leitungswasser abspülen.

Waschgels und Waschcremes: vor der Anwendung das Gesicht mit klarem Wasser befeuchten. Das Gel oder die Creme in den Händen verteilen und damit mit mäßigem Druck das Gesicht reinigen – nicht zu wild reiben. Danach mit klarem Wasser spülen, um dich von den Resten des Gels oder der Creme zu befreien. Zu guter Letzt mit einem sauberen Handtuch trocken tupfen, nicht reiben.

Gesicht waschen - Morgentoilette

Schritt 3: Haut klären

Nach der Gesichtsreinigung ist anzuraten, ein Gesichtswasser (im Englischen: Toner) aufzutragen. Viele vernachlässigen diesen Schritt, weil sie glauben, er wäre nicht wichtig, was jedoch falsch ist. Der Toner bewahrt die natürliche Balance (pH-Wert) deiner Haut, entfernt die letzten Schmutz-Rückstände, schließt die Poren und wirkt beruhigend und erfrischend.

Trage den Toner auf ein Wattepad auf und verteile die Flüssigkeit in deinem Gesicht, am Hals und am Dekolleté. Das Wattepad sollte dabei nass sein, jedoch nicht tropfen und völlig durchnässt sein. Mit ein wenig Übung wirst du sehr schnell die ideale Flüssigkeitsmenge finden.

Durch das Verwenden eines Gesichtswassers wird außerdem deine Gesichtshaut bestens für die abschließende Feuchtigkeitspflege in Schritt 4 vorbereitet!

An dieser Stelle möchte ich dir noch einen kurzen Überblick der verschiedenen Toner für die entsprechenden Hauttypen geben:

  • Normale Haut: Erfrischendes, feuchtigkeitsspendendes Gesichtswasser.
  • Mischhaut: Entweder zwei verschiedene Produkte für die T-Zone und die fettige Haut und/oder die Wangen und die trockene Haut – oder ein spezielles Mixprodukt.
  • Fettige Haut: Einen klärenden Toner.
  • Trockene Haut: Ein mildes, feuchtigkeitsspendendes Gesichtswasser.

Schritt 4: Feuchtigkeitspflege

Abschließend folgt die Feuchtigkeitspflege: Eine Tagescreme pflegt und schützt deine Haut am besten, denn bei der Reinigung hast du mit dem Schmutz und den Bakterien gleichzeitig die natürliche schützende Ölschicht entfernt. Die Feuchtigkeitscreme unterstützt die natürliche Regeneration und stellt diese Schutz-Schicht wieder her. Die Tagescreme sollte dünnflüssig und leichter als eine Nachtcreme sein. Dadurch zieht sie schneller in die Haut ein. Sie ist ideal zum Schutz deiner Haut abgestimmt, und dient auch als perfekte Unterlage für etwaiges Make-Up.

Wenn du dich tagsüber viel im Freien bewegst, solltest du eine Creme mit Lichtschutzfaktor auftragen oder eine Tagescreme, die einen Lichtschutzfaktor aufweist, denn ungefilterte Sonneneinstrahlungen lassen deine Haut rascher altern.

Je nach Hauttyp benötigst du eine spezielle feuchtigkeitsspendende Creme:

  • Mischhaut und normale Haut: Eine handelsübliche Creme mit Vitamin E und Antioxidantien.
  • Trockene und empfindliche Haut: Eine milde und besonders reichhaltige Creme – vor allem im Winter! Diese schützt deine Haut nicht nur vor dem Austrocknen, sondern stärkt ebenso deine hauteigene Widerstandskraft.
  • Fettige und unreine Haut: Eine sanfte, beruhigende Creme und Öl-in-Wasser-Emulsionen sind ideal. Außerdem solltest du deiner Gesichtshaut regelmäßig eine pflegende Maske gönnen – die kann Wunder bewirken!

Anwendung der Feuchtigkeitscreme

Trage sie durch leichtes Tupfen direkt im Gesicht auf oder verteile sie zuerst auf den Fingerspitzen, um sie dann in die Gesichtshaut einzumassieren.

Achte dabei darauf, die Creme im Einklang mit den Gesichtsmuskeln sanft einzumassieren – so beugst du Falten vor. Verteile die Creme in kreisenden Bewegungen von den Mundwinkeln Richtung Schläfen. Von der Stirn nach außen massierst du nun die Feuchtigkeitscreme ein, gleiches gilt für das Kinn und die Mundpartie. Vergiss nicht auf deinen Hals und das Dekolleté.

Wenn du diese vier einfachen Schritte verinnerlichst und täglich befolgst, machst du deine Haut fit für jeden Tag und bereitest sie damit auf alle äußeren Einflüsse vor.

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